Der amerikanische Forscher Hal C. Becker entwickelte als erster eine Apparatur, mittels welcher er kurze Sätze als Botschaften an das Unterbewußtsein einer hörbaren Musik so aufmodulieren konnte, daß sie das Ohr erreichten, vom Bewußtsein aber nicht herausgehört werden konnten. Ein Supermarkt in New Orleans machte daraufhin den Test. Die ständig laufende Hintergrundmusik war mit den Sätzen "Ich stehle nicht" (gemünzt auf Ladendiebe) und "ich bin ehrlich" (Kassiererinnen) versehen. Das Band lief sechs Monate. Der Fehlbestand in den Kassen war in dieser Zeit von wöchentlich 125 Dollar auf 10 Dollar gesunken, ging also um 92% zurück. Die Verluste durch Ladendiebstähle verringerten sich um 75%, obwohl sich die (potentiellen) Ladendiebe viel kürzere Zeit dem Einfluss der subliminal messages ausgesetzt hatten, als die ständig dort anwesenden Kassiererinnen.



Im Auftrag einer Supermarktkette, die unter hohem Personalwechsel litt, beschallte man die Angestellten zweier Läden elf Monate lang mit Sprüchen wie: "I am careful, I am important, We are a team" (Ich bin sorgfältig, ich bin wichtig, wir sind ein Team).

Der Personalwechsel dieser beiden Läden gingen daraufhin um die Hälfte zurück, während er in den übrigen sechzig Läden unverändert hoch blieb.

Hier noch kurz ein Zitat aus dem Werbeprospekt der Firma Gantec:

Diese neuartige Aufnahmetechnik verfolgt den Zweck, mit Hilfe eines geeigneten musikalischen Hintergrundes gewissermaßen eine Pipeline in das Unterbewußtsein zu legen, die alle Hörer mit sinnvollen Stimuli versorgt.